31.03.2017

OpenSUSE

OpenSUSE 13.2
Netzwerkinstallation
Linux Tastenkombinationen
Bedeutung der Konfigurationsdateien unter Linux
System Konfigurieren
Befehle
X-Server
Suse Mailserver
Bootloader Konfigurieren
sonstiges

Links:
OpenSUSE Projekt

 

Zeichen
# am Zeilenanfang ist Eingabe von ROOT
$ Kommando kann vom Anwender ausgeführt werden
* Joker alle Dateien

 

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OpenSUSE 13.2

- OpenSSH aktivieren

systemctl enable sshd.service
systemctl start sshd.service

 

 

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SUSE Netzwerkinstallation

- Vom SUSE Server das ISO für die Netzwerkinstallation herunterladen "9.3-x86-64-Network-Installation.iso", hier die Version für SUSE 9.3

- Von der CD booten, im Bootmanager Taste F3 den FTP Server eintragen

ftp.gwdg.de
pub/suse/i386/9.3/

ftp.rz.hu-berlin.de
pub/mirrors/ftp.suse.com/pub/suse/i386/9.3/

ftp.uni-bremen.de
pub/mirrors/suse/9.3

ftp.uni-rostock.de
pub/systems/unix/linux/suse/i386/9.3/

je nachdem welchen Mirror man verwenden möchte.

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Linux Tastenkombinationen

STRG-ALT-ENTF Linux Herunterfahren
STRG-ALT-Backspace X-Windows Beenden
Tab vervollständigt Programm oder Dateiname im Kommandointerpreter
Tab-Tab zeigt eine Auswahl der Programme an
Shift-Bildauf im Kommandointerpreter aufscrollen
Shift-Bildab im Kommandointerpreter abscrollen
Shift-Pfeitasten unter X zwischen Befehlsfenster der Console umschalten
Konfiguration
su denn angemeldeten User kurzzeitig in ROOT ündern
STRG-D wieder zum User zurück

Deutsche Tastatur [loadkeys /usr/lib/kbd/keytables/de-latin1-nodeadkeys.map]

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Bedeutung der Konfigurationsdateien unter Linux

/etc/rc.config System Konfigurieren S.184 bei Änderung der Datei nachfolgend SuSEconfig aufrufen
/etc/profile Prompt einstellen
/etc/passwd Eintrag der Default-Shell, Passwörter(Root Passwort vergessen S.186)
/etc/shadow wenn nach den Username:*:steht ist der Login gesperrt
/etc/fstab Dateisystem konfiguration
/etc/group Gruppenverwaltung S.187
/etc/isapnp.conf Konfiguration der ISAPNP-Karten wenn die Datei im /etc Verzeichnis vorhanden ist wird PNP-Karte beim booten initialisiert
/etc/conf.modules ladbare Module im System
/etc/inittab definiert die Runlevel
/etc/mtools Dos emulation Konfiguraionsdatei
/etc/inted.conf INETD Dienst Konfigurationsdatei
/etc/resolv.conf DNS Server Konfigurationsdatei
/etc/hosts.allow TCP-Wrapper steuert den Zugriff auf Rechnern (Host Zugriff erlaubt)
/etc/hosts.deny (Host Zugriff nicht erlaubt)
/etc/X11/XF86Config Speichert die einstellungen des XServers z.B. in der Zeile wird die Auflüsung eingestellt
/etc/sysconfig/ YAST Systemkonfigurationsverzeichnis, Änderungen am System darin vornehmen, da diese dann mit SuSEconfig automatisch in die entsprechenden Konfigurationsdateien übernommen werden.
/sbin/init.d/boot.local vergleichbar mit Autoexec.bat von Dos
Wheel Mouse unter Linux aktivieren

in der Konfigurationsdatei des X-Servers [/etc/XF86Config] oder [/etc/X11/XF86Config] im Abschnitt Mouse Konfiguration den Eintrag hinzufügen

Option "ZAxisMapping" "4 5"
und die Option
Option "Protocol" "PS/2"in
Option "Protocol" "IMPS/2" ändern

System Reparieren
e2fsck -f -b 8193 /dev/< Partition> (z.B. hdc1)
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System Konfigurieren


Eintragungen in der Datei /sbin/init.d/boot.local
modprob emu10k1 SBLive laden
modprob bttv Fernsehkarte laden
modprob tuner Fernsehtuner laden
modprob msp3400 Linein der Soundkarte laden
Eintragungen in /etc/conf.modules für SBLive

alias sound emu10k1 on
alias char-major-14 emu10k1
pre-install emu10k1 insmod soundcore
post-remove emu10k1 rmmod soundcore

die Befehle müssen mit # auskommentiert werden

alias char-major-14 off
alias sound off
alias midi off
Kernel konfigurieren und kompilieren

Neuen Kernel nach /usr/src/linux kopieren, (alten Kernel vorher lüschen) oder Link anlegen
cd /usr/src/linux

make config Textmodus unkomfortabel
make menuconfig Menügesteuert
make xconfig mit X Oberflüche

es wird die .config Datei im Verzeichnis erzeugt die zur Kernel kompilierung gebraucht wird

cd /usr/src/linux S.249
make dep Abhünigkeiten überprüfen
make clean alte Objekt-Dateien lüschen
make zImage Komilierung starten
make bzImage Kompilierung einen grossen Kernel (bei Meldung "Kernel to big") nach dem kompilieren es wird die zImage Datei in /usr/src/linux/arch/i386/boot erzeugt die den kompilierten Kernel erhült. Die Datei muss mit der /vmlinuz Datei (alter Kernel) ausgetauscht werden.
Module kompilieren S.250

cd /usr/src/linux
make modules
make modules_install
die Module werden in /lib/modules/2.0.* je nach Kernelversion installiert (*.o) Dateien.

Shell einstellen S.321

müglichen Shells: bash, sh, ksh, csh, tcsh
Shell wechseln durch starten der neuen Shell

echo $0 zeigt aktive Shell an
chsh wechseln der Default-Shell vom Benutzer
chsh -s /bin/tcsh definiert tcsh als Default-Shell
echo $PATH zeigt aktuell definierten PATH an (kann in /etc/profile definiert werden)
wichtige Tasten in der Shell S.324
STRG - K bis Ende der Zeile lüschen
STRG - L Bildschirm lüschen
Shell Variablen S.337 Sonderzeichen
. das aktuelle Verzeichnis
.. das übergeordnete Verzeichnis
~ Home-Verzeichnis des aktuellen Benutzers
/ trennt Verzeichnisnamen und Pfadangaben
\ Escape-Zeichen (Sonderbedeutung)
? beliebiger Buchstabe
* beliebige Buchstabenfolge in Dateiname
! aktiviert History expansion
{} fasst Kommandos oder Dateinamen zu einer Gruppe zusammen
() fasst Kommandos zu einer Gruppe zusammen, die in der Subshell ausgeführt werden
<> Eingabe und Ausgabe umleiten
| verbindet Ein - Ausgabe zweier Befehle (Pipe - Zeichen)
; trennt Befehle inerhalb einer Zeile
& startet Befehl im Hintergrund
$ Variable
&& verknüpft zwei Befehle der zweite wird nur ausgeführt wenn der erste erfolgreich war
|| verknüpft zwei Befehle der zweite wird nur ausgeführt wenn der erste nicht erfolgreich war
" ... " die meisten eingeschlossenen Sonderzeichen verlieren ihre Bedeutung
' ... ' alle eingeschlossenen Sonderzeichen verlieren ihre Bedeutung
` ... ` wird durch das Ergebnis des eingeschlossenen Befehls ersetzt
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Befehle

yast Systemkonfiguration
sax2 X-Server Konfiguration (bis OpenSUSE 11.2)
powersave --suspend Rechner in den S4 Modus schlafenlegen
   
   

 

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X-Server

- Grafikauflösung permanent einstellen (bis OpenSUSE 11.2)
ALT+F2 - kdesu sax2

- Grafikauflösung permanent einstellen (ab OpenSUSE 11.3)

# ~/.profile
...
xrandr --output default --mode 1024x768
> xrandr -q
Screen 0: minimum 320 x 200, current 1024 x 768, maximum 2560 x 1600
default connected 1024x768+0+0 0mm x 0mm
   800x600        60.0     56.0      0.0  
   640x480        60.0      0.0  
   320x240         0.0  
   400x300         0.0  
   512x384         0.0  
   1024x768        0.0*

- wenn xrandr anstelle default connected VGA-1 connected ausgibt, muß die Angabe hinter Output angepasst werden

> xrandr
Screen 0: minimum 320 x 200, current 1024 x 768, maximum 2560 x 1600
VGA-1 connected 1024x768+0+0 (normal left inverted right x axis y axis) 0mm x 0mm
...

der Befehl sieht wie folgt aus

xrandr --output VGA-1 --mode 1024x768

- wenn die passende Auflösung fehlt, kann man diese auch hinzufügen

xrandr --newmode "1024x786_60.00"  146.25  1680 1784 1960 2240  1050 1053 1059 1089 -hsync +vsync
xrandr --verbose --addmode VGA-1 "1024x786_60.00"
xrandr --output VGA-1 --mode "1024x786_60.00"

ansonsten kann man auch versuchen, den X-Server über die Konfigurationsdateien einzurichten.

/etc/X11/xorg.conf.d/50-device.conf
/etc/X11/xorg.conf.d/50-monitor.conf
/etc/X11/xorg.conf.d/50-screen.conf
# /etc/X11/xorg.conf.d/50-monitor.conf
Section "Monitor"
  Identifier "Default Monitor"
  HorizSync 1-10000
  VertRefresh 1-10000

  ## If your monitor doesn't support DDC you may override the
  ## defaults here
  #HorizSync 28-85
  #VertRefresh 50-100

  ## Add your mode lines here, use e.g the cvt tool

EndSection
# /etc/X11/xorg.conf.d/50-screen.conf
Section "Screen"
  Identifier "Default Screen"
  Device "Default Device"
  ## Doesn't help for radeon/radeonhd drivers; use magic in
  ## 50-device.conf instead
  Monitor "Default Monitor"
  DefaultDepth  24
        SubSection      "Display"
        Depth           24
        Modes           "1024x768"
        EndSubSection
EndSection

 

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Suse Mailserver

Installation

Authentifikationsmethode /etc/passwd
DNS Hostname setzen z.B. mail.domain.tld

Pakete nachinstallieren
amavisd-new, antivir, clamav, cyrus-imapd und fetchmail

Konfiguration

unter Netzwerkdienste/Mail Transfer Agent
Verbindungsart Permanent
Virenprüfung aktivieren
denn ausgehenden Mailserver eintragen z.B. smtprelay.t-online.de unter Authentifizierung kann man noch ein Benutzername und ein Passwort eintragen.
unter Masquerading kann Postfix unvollständige E-Mail Adressen noch vervollständigen z.B. wird dann aus max.mustermann in Feld "Von" des Mailprogrammes max.mustermann@domain.tld. Dazu muss domain.tld unter Masquerading eingetragen werden.
unter Eingehende Mail | Entfernte SMTP-Verbindungen akzeptieren und Firewall-Port öffnen aktivieren.
im Fenster Herunterladen die Konten eintragen die Fetchmail abholen soll.

Die Konfiguration für Fetchmail wird dann in die Datei /etc/fetchmailrc geschrieben. Will man noch SSL für die POP3 Passwortübermittlung aktivieren tragt man in der Fetchmailkonfiguration vor dem Semikolon SSL ein.
unter /etc/sysconfig/fetchmail trägt man die Zeit ein alle wieviel Minuten Fetchmail den POP3 Server abfragt Standard alle 10 Minuten "FETCHMAIL_POLLING_INTERVAL=600"

 

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Bootloader Konfigurieren

yast2 bootloader
# /var/cache/sax/files/xorg.conf.first
...
option "NoAccel"
...
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sonstiges